Generation Tech Partners kauft inhabergeführte B2B-Service-Unternehmen in der Nachfolge mit 0,5–5 Mio. € EBITDA — direkt und über M&A-Berater, mit institutionellem Fondskapital, 72h-Feedback und langfristigem Halten.

    Nachfolgebörsen Vergleich — Die besten Plattformen im Test 2026

    Nachfolgebörsen versprechen den schnellen Match zwischen Verkäufer und Käufer. Die Realität ist differenzierter. Dieser Guide zeigt, welche Plattform wirklich zu Ihnen passt.

    Fachlich verantwortet von Daniel Szabo

    Stand: Juni 2026

    Auf einen Blick

    • Die drei großen Nachfolgebörsen in Deutschland: nexxt-change (IHK), DUB.de und regionale Plattformen.
    • nexxt-change ist kostenlos und hat die größte Reichweite — aber auch den höchsten Streuverlust.
    • DUB.de bietet bessere Filteroptionen und qualifiziertere Anfragen, ist aber kostenpflichtig.
    • Regionale Börsen (IHK, HWK) eignen sich besonders für Handwerk und lokale Dienstleister.
    • Für EBITDA > 500k € sind Direktansprache und M&A-Berater effektiver als Börsen.

    Hinweis: Prozent- und Bandbreitenangaben ohne explizite Quellenangabe sind Erfahrungswerte aus der GTP-Praxis und ersetzen keine individuelle Bewertung. Primärquellen (DIHK, KfW, Destatis, PwC) sind im Text verlinkt.

    Was sind Nachfolgebörsen und wie funktionieren sie?

    Nachfolgebörsen sind digitale Marktplätze für den Unternehmensverkauf — die drei wichtigsten in Deutschland sind nexxt-change (IHK, kostenlos), DUB.de (kostenpflichtig, bessere Filter) und regionale IHK/HWK-Börsen. Sie funktionieren ähnlich wie Immobilienportale — aber für Unternehmen.

    Die Idee ist bestechend einfach: Angebot trifft Nachfrage, ohne dass ein teurer M&A-Berater vermitteln muss. In der Praxis zeigt sich jedoch: Die Qualität der Inserate, die Anonymität der Prozesse und die Begleitservices variieren erheblich zwischen den Plattformen.

    Die Top-Nachfolgebörsen im DACH-Raum

    Wir haben die wichtigsten Plattformen nach Qualität der Inserate, Käuferreichweite, Kosten, Diskretion und Support bewertet.

    nexxt-change (IHK-Börse)

    Die offizielle Nachfolgebörse der Industrie- und Handelskammern (IHKs) und Handwerkskammern. Kostenlos, seriös, mit über 9.000 aktiven Inseraten. Stärke: Regionale Verankerung und IHK-Beratung im Hintergrund. Schwäche: Überrepräsentation kleiner Betriebe (unter 500.000 Euro Umsatz), wenig professionelle Käufer, Inserate oft nicht aktuell.

    Unsere Bewertung: Gut für kleine Handwerksbetriebe und lokale Dienstleister. Für Mittelständler mit 1+ Million Umsatz gibt es bessere Optionen.

    DUB.de

    Die größte private Unternehmens- und Franchisebörse im deutschsprachigen Raum. Kostenpflichtig (ab 49 €/Monat für Basis-Inserate), aber mit höherer Inseratsqualität und einem breiteren Käufernetzwerk als nexxt-change.

    Stärke: Professionellere Inserate, bessere Filtermöglichkeiten, editorial Content. Schwäche: Kosten können sich summieren, Konkurrenz um die Aufmerksamkeit der Käufer, wenig PE-Käufer auf der Plattform.

    Regionale IHK-Börsen und Handwerkskammern

    Neben nexxt-change bieten viele IHKs eigene, regionale Matching-Services an. Diese sind oft persönlicher — mit Beratungsgesprächen und Nachfolge-Moderatoren — aber beschränkt auf die jeweilige Region.

    Besonders empfehlenswert: IHK Hamburg, IHK München, IHK Frankfurt und die Handwerkskammer Düsseldorf bieten aktive Nachfolge-Programme mit persönlicher Betreuung.

    Internationale Plattformen: Acquire.com & Co.

    Für tech-affine Unternehmen mit internationaler Ausrichtung: Acquire.com (ehemals MicroAcquire) ist die führende Plattform für Online-Businesses und SaaS-Unternehmen. Weniger relevant für klassische Mittelständler, aber ein Trend, der wächst.

    Weitere internationale Plattformen: BizBuySell (USA), Flippa (Online-Businesses), Axial (Private Equity Deals). Für den DACH-Mittelstand sind diese Plattformen nur eingeschränkt relevant.

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    Kosten und Erfolgsquoten im Vergleich

    Die Kosten variieren erheblich — von kostenlos bis zu vierstelligen monatlichen Gebühren. Wichtiger als die Kosten ist aber die Erfolgsquote: Wie viele Inserate führen tatsächlich zu einer erfolgreichen Transaktion?

    • nexxt-change: Kostenlos, hohe Reichweite, Kontaktaufnahme statt Abschluss
    • DUB.de: Kostenpflichtig, höhere Inseratsqualität
    • Regionale IHK-Programme: Kostenlos, persönliche Begleitung
    • M&A-Berater zum Vergleich: Vergütung meist aus fixen und erfolgsabhängigen Komponenten
    • Direktkäufer wie GTP: Keine Kosten für Verkäufer, schnelle Entscheidung

    Für wen eignen sich Nachfolgebörsen — und für wen nicht?

    Nachfolgebörsen sind ein guter Startpunkt — aber nicht für jedes Unternehmen die beste Lösung.

    Ideal für: Kleine Betriebe und Erstorientierung

    Unternehmen mit unter 1 Million Euro Umsatz, Handwerksbetriebe, lokale Dienstleister und Einzelhändler finden auf Nachfolgebörsen am ehesten passende Käufer. Auch zur Erstorientierung ('Was ist mein Unternehmen wert?' und 'Gibt es überhaupt Interessenten?') sind Börsen nützlich.

    Eingeschränkt für: Mittelständler mit 1–10 Mio. Umsatz

    In diesem Segment konkurrieren Sie auf Börsen mit deutlich kleineren Unternehmen und erreichen nicht die professionellen Käufer (PE-Fonds, strategische Käufer), die den höchsten Kaufpreis zahlen. Ein M&A-Berater oder Direktkäufer wie GTP erzielt hier bessere Ergebnisse.

    Ungeeignet für: Diskrete Transaktionen

    Wenn Diskretion wichtig ist (z.B. weil Mitarbeiter, Kunden oder Wettbewerber nichts erfahren sollen), sind öffentliche Börsen kontraproduktiv. Selbst anonymisierte Inserate können durch Branchenkenner identifiziert werden.

    Tipps für das perfekte Inserat

    Wenn Sie sich für eine Börse entscheiden, maximieren Sie Ihre Chancen mit einem professionellen Inserat.

    • Anonymisieren Sie klug: Branche und Region ja, aber keine identifizierenden Details
    • Finanzkennzahlen angeben: Umsatz, EBITDA, Mitarbeiterzahl — ohne harte Zahlen klicken Käufer weiter
    • USP hervorheben: Was macht Ihr Unternehmen besonders? Kundenstamm, Marktposition, Wachstumspotenzial
    • Preis oder Preisbereich nennen: Inserate ohne Preisangabe werden 60 % weniger angeklickt
    • Professionelle Sprache: Keine Rechtschreibfehler, keine übertriebenen Versprechungen

    Die Alternative: Direktverkauf ohne Börse

    Für Mittelständler mit einem EBITDA ab 500.000 Euro empfehlen wir den Direktweg: Sprechen Sie direkt mit qualifizierten Käufern, nutzen Sie Ihr Netzwerk oder kontaktieren Sie spezialisierte Käufer wie Generation Tech Partners.

    Vorteile: Maximale Diskretion, professionelle Verhandlung auf Augenhöhe, keine Inserats-Gebühren, und — am wichtigsten — Zugang zu Käufern, die auf Börsen nicht aktiv sind (die meisten PE-Fonds und strategischen Käufer).

    Häufige Fragen

    Für kleine Unternehmen (< 1 Mio. Umsatz): nexxt-change oder regionale IHK-Börsen. Für Mittelständler (1–10 Mio. Umsatz): DUB.de als Ergänzung, aber besser einen M&A-Berater oder Direktkäufer wie GTP einschalten.

    nexxt-change ist kostenlos. DUB.de startet ab 49 €/Monat. Regionale IHK-Programme sind meist kostenlos. Professionelle Börsen wie Axial (USA) können mehrere hundert Euro pro Monat kosten.

    Durchschnittlich 6–18 Monate. Die Spanne ist groß: Attraktive Unternehmen in gefragten Branchen finden oft innerhalb von 3 Monaten Interessenten. Nischenunternehmen oder solche mit Schwachstellen können 12+ Monate brauchen.

    Ja, die meisten Börsen ermöglichen anonyme Inserate mit Branchenangabe und Finanzkennzahlen. Achten Sie darauf, keine identifizierenden Details zu nennen — erfahrene Branchenkenner können sonst Rückschlüsse ziehen.

    Für Unternehmen ab 1 Mio. Umsatz ist ein M&A-Berater in der Regel die bessere Wahl (höhere Kaufpreise). Börsen sind eine gute Ergänzung oder Einstiegsoption für kleinere Betriebe.
    Transaktionsprozess: NDA, LOI, Due Diligence, SPA, ClosingFünf-Schritt-Prozess von Generation Tech Partners von der Geheimhaltungsvereinbarung bis zum Closing.NDAVertraulichkeitLOIAbsichtserklärungDue DiligencePrüfungSPASigningClosingVollzug
    GTP-Transaktionsprozess: vom NDA bis zum Closing.

    Wer wir sind

    Generation Tech Partners ist eine unternehmerisch geführte Beteiligungsgesellschaft für Unternehmensnachfolge im deutschen Mittelstand. Wir erwerben profitable B2B-Dienstleistungsunternehmen mit institutionellem Fondskapital und entwickeln sie langfristig operativ und durch KI weiter. Wir sind Käufer, kein M&A-Berater.

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