Generation Tech Partners kauft inhabergeführte B2B-Service-Unternehmen in der Nachfolge mit 0,5–5 Mio. € EBITDA — direkt und über M&A-Berater, mit institutionellem Fondskapital, 72h-Feedback und langfristigem Halten.

    Unternehmensbewertung — Methoden, Fehler, Praxistipps

    Die Bewertung ist der Dreh- und Angelpunkt jedes Verkaufs. Zu hoch — keine Käufer. Zu niedrig — verschenktes Geld.

    Fachlich verantwortet von Daniel Szabo

    Stand: Juni 2026

    Die drei gängigen Bewertungsmethoden

    Im Mittelstand kommen drei Methoden zum Einsatz, die je nach Branche und Unternehmensgröße unterschiedlich gut geeignet sind.

    Ertragswertorientierte Bewertung

    Die in der Praxis häufigste Methode: Das bereinigte EBITDA wird anhand qualitativer Werttreiber bewertet — Cashflow-Qualität, wiederkehrende Umsätze, Inhaberunabhängigkeit und Wachstumsdynamik. Einfach, nachvollziehbar und von Käufern akzeptiert.

    Discounted-Cashflow-Methode (DCF)

    Die akademisch korrekteste Methode: Zukünftige Cashflows werden auf den heutigen Wert diskontiert. Besonders geeignet für wachstumsstarke Unternehmen, erfordert aber fundierte Planungsrechnungen.

    Substanzwert-Methode

    Bewertet die materiellen Vermögenswerte (Immobilien, Maschinen, Vorräte). Relevant bei kapitalintensiven Unternehmen oder als Wertuntergrenze. Für dienstleistungsorientierte Betriebe meist zu niedrig.

    Typische Bewertungsfehler

    Diese Fehler sehen wir bei Erstbewertungen regelmäßig:

    • Nicht bereinigte EBITDA-Zahlen (Inhabergehalt, private Kosten)
    • Vergleich mit börsennotierten Bewertungsfaktoren statt Mittelstands-Benchmarks
    • Unterschätzung des Risikos bei Kundenkonzentration
    • Emotionale Überbewertung des eigenen Lebenswerks
    • Keine Berücksichtigung von Markttrends und Branchenzyklen

    Bereit, Ihr KI-Potenzial zu entdecken?

    Was Käufer wirklich bewerten

    Käufer schauen über die Zahlen hinaus. Neben dem EBITDA fließen qualitative Faktoren in die Bewertung ein:

    • Wiederkehrende Umsätze und Vertragslaufzeiten
    • Diversifikation der Kundenbasis
    • Qualität des Management-Teams
    • Digitalisierungsgrad und KI-Potenzial
    • Branchenwachstum und Marktstellung

    Professionelle Bewertung vs. Selbstbewertung

    Eine professionelle Unternehmensbewertung kostet 5.000–15.000 EUR und liefert ein marktgerechtes Ergebnis. Die Investition zahlt sich aus: Käufer nehmen eine externe Bewertung ernst und verhandeln auf dieser Basis. Eine Selbstbewertung wird in der Regel angezweifelt und schwächt Ihre Verhandlungsposition.

    Häufige Fragen

    Zwischen 5.000 und 15.000 EUR für eine fundierte Bewertung durch einen Wirtschaftsprüfer oder M&A-Berater. Bei komplexen Strukturen können es bis zu 30.000 EUR sein.

    Es kommt auf das Unternehmen an. Wachstumsstarke Firmen schneiden bei DCF besser ab, stabile Cashflow-Unternehmen bei der Bewertungsfaktor-Methode. In der Praxis wird oft ein gewichteter Durchschnitt verwendet.

    Wer wir sind

    Generation Tech Partners ist eine unternehmerisch geführte Beteiligungsgesellschaft für Unternehmensnachfolge im deutschen Mittelstand. Wir erwerben profitable B2B-Dienstleistungsunternehmen mit institutionellem Fondskapital und entwickeln sie langfristig operativ und durch KI weiter. Wir sind Käufer, kein M&A-Berater.

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