Generation Tech Partners kauft inhabergeführte B2B-Service-Unternehmen in der Nachfolge mit 0,5–5 Mio. € EBITDA — direkt und über M&A-Berater, mit institutionellem Fondskapital, 72h-Feedback und langfristigem Halten.

    Unternehmensnachfolge — Die 12 wichtigsten Fragen beantwortet

    Unternehmensnachfolge wirft viele Fragen auf — von der idealen Planung bis zur Steueroptimierung. Hier beantworten wir die 12 häufigsten Fragen mit konkreten Zahlen und Praxistipps.

    Fachlich verantwortet von Daniel Szabo

    Stand: Juni 2026

    Auf einen Blick

    • Eine Unternehmensnachfolge dauert typischerweise 18–36 Monate von der Planung bis zur Übergabe.
    • Idealerweise beginnen Sie 3–5 Jahre vor dem gewünschten Ausstieg mit der Nachfolgeplanung.
    • Die Bewertung eines KMU hängt von Ertragskraft, Branche, Wachstum und Abhängigkeiten ab — pauschale Faktoren führen in der Praxis regelmäßig in die Irre.
    • Ein erheblicher Teil der Nachfolgen wird familienintern gelöst, der übrige Teil über externe Käufer oder MBO.

    Hinweis: Prozent- und Bandbreitenangaben ohne explizite Quellenangabe sind Erfahrungswerte aus der GTP-Praxis und ersetzen keine individuelle Bewertung. Primärquellen (DIHK, KfW, Destatis, PwC) sind im Text verlinkt.

    Warum Unternehmensnachfolge frühzeitig planen?

    Frühzeitige Nachfolgeplanung ist der wichtigste Erfolgsfaktor: Unternehmer, die 3–5 Jahre vorher beginnen, haben laut DIHK deutlich mehr Handlungsoptionen. Zeitdruck führt zu suboptimalen Lösungen — sowohl beim Kaufpreis als auch bei der Wahl des Nachfolgers.

    Die folgenden 12 Fragen decken die häufigsten Unsicherheiten ab — von der Dauer über die Kosten bis zur Rolle nach dem Verkauf.

    Häufige Fragen

    Von der ersten Planung bis zur abgeschlossenen Übergabe vergehen typischerweise 18 bis 36 Monate. Bei gut vorbereiteten Unternehmen kann der eigentliche Transaktionsprozess in 6 bis 12 Monaten abgeschlossen werden. Faktoren wie Branchenkomplexität, Käufersuche und steuerliche Strukturierung beeinflussen die Dauer.

    Idealerweise 3 bis 5 Jahre vor dem gewünschten Ausstieg. Mindestens aber 12 bis 18 Monate vorher. Frühzeitige Planung ermöglicht Ihnen, das Unternehmen verkaufsfertig zu machen: Abhängigkeiten reduzieren, Finanzen bereinigen, Team stärken. Eine gute Vorbereitung stärkt die Verhandlungsposition.

    Grundsätzlich ja — sofern es profitabel wirtschaftet, ein funktionierendes Geschäftsmodell hat und nicht vollständig vom Inhaber abhängt. Unternehmen mit einem EBITDA ab 200.000 € finden in der Regel Käufer. Entscheidend sind: wiederkehrende Umsätze, dokumentierte Prozesse, ein stabiles Team und ein diversifizierter Kundenstamm.

    Der Kaufpreis ergibt sich aus dem bereinigten EBITDA in Kombination mit qualitativen Werttreibern: Cashflow-Qualität, wiederkehrende Umsätze, Inhaberunabhängigkeit, Skalierbarkeit und Wachstumsdynamik. Unternehmen mit starken qualitativen Merkmalen erzielen deutlich höhere Preise. Wir geben Ihnen eine individuelle Erstindikation innerhalb von 72 Stunden.

    Für Unternehmen ab 1 Mio. € Umsatz kann ein M&A-Berater sinnvoll sein – insbesondere bei komplexer Käuferansprache, Datenraum, Bewertung und Verhandlung. Die typische Fee-Struktur liegt häufig bei 3–7 % Success Fee auf den Kaufpreis plus monatlichem Retainer. Bei Generation Tech Partners als Direktkäufer fallen für den Verkäufer keine Beraterkosten an.

    Die Due Diligence umfasst vier Bereiche: Finanzen (Bilanzen, GuV, Cashflow der letzten 3–5 Jahre), Recht (Verträge, IP, Haftungsrisiken), Steuern (Betriebsprüfungen, Rückstellungen) und Operatives (Kunden, Lieferanten, IT-Systeme, Mitarbeiter). Rechnen Sie mit 4 bis 8 Wochen Dauer und bereiten Sie einen Datenraum vor.

    Theoretisch ja, praktisch ist es riskant. Ohne Erfahrung machen Verkäufer typische Fehler: zu früh den Kaufpreis nennen, keine Wettbewerbssituation schaffen, vertrauliche Informationen zu früh teilen. Für Unternehmen unter 500.000 € Umsatz kann ein Selbstverkauf über Nachfolgebörsen funktionieren. Darüber empfehlen wir professionelle Begleitung.

    Bei einem Betriebsübergang sind die Vorgaben des § 613a BGB zu beachten; Arbeitsverhältnisse und Informationspflichten müssen rechtlich sauber geprüft werden. Generation Tech Partners legt Wert auf Mitarbeiterschutz und stimmt konkrete Zusagen im Kaufvertrag individuell ab.

    Drei Käufertypen: (1) Strategische Käufer — Wettbewerber oder komplementäre Unternehmen, die Synergien suchen. (2) Private-Equity-Gesellschaften — Finanzinvestoren, die Unternehmen kaufen und weiterentwickeln. (3) MBO-Kandidaten — bestehende Führungskräfte, die das Unternehmen übernehmen. Generation Tech Partners ist ein Hybrid: Wir kaufen als Investor, operieren aber wie ein Unternehmer.

    Das hängt von Rechtsform, Verkaufsstruktur, Haltedauer, persönlicher Situation und Kaufpreisbestandteilen ab. Asset Deal, Share Deal, Teileinkünfteverfahren, Freibeträge und Holdingstrukturen sollten frühzeitig mit Steuer- und Rechtsberatung geprüft werden.

    Ja, eine Übergangsphase von 6 bis 24 Monaten ist üblich und oft sogar gewünscht. Der Übergeber bleibt als Berater, Geschäftsführer oder in einer operativen Rolle. Die konkrete Ausgestaltung wird im Kaufvertrag geregelt. Typisch: 12 Monate Vollzeit, dann 6 Monate Teilzeit, dann Beratervertrag.

    Ein Earn-Out ist eine variable Kaufpreiskomponente, die an zukünftige Geschäftsziele geknüpft ist (z.B. Umsatz, EBITDA). Typisch: 20–30 % des Kaufpreises werden als Earn-Out über 2–3 Jahre ausgezahlt. Vorteil: höherer Gesamtpreis möglich. Risiko: Zielverfehlung bedeutet weniger Geld. Klare, messbare Kriterien sind essentiell.

    Wer wir sind

    Generation Tech Partners ist eine unternehmerisch geführte Beteiligungsgesellschaft für Unternehmensnachfolge im deutschen Mittelstand. Wir erwerben profitable B2B-Dienstleistungsunternehmen mit institutionellem Fondskapital und entwickeln sie langfristig operativ und durch KI weiter. Wir sind Käufer, kein M&A-Berater.

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