Generation Tech Partners kauft inhabergeführte B2B-Service-Unternehmen in der Nachfolge mit 0,5–5 Mio. € EBITDA — direkt und über M&A-Berater, mit institutionellem Fondskapital, 72h-Feedback und langfristigem Halten.

    Nachfolge Steuern — Die 8 wichtigsten Fragen beantwortet

    Steuern können bei der Unternehmensnachfolge den entscheidenden Unterschied machen. Hier beantworten wir die 8 häufigsten Steuerfragen — für eine optimale Strukturierung.

    Fachlich verantwortet von Daniel Szabo

    Stand: Juni 2026

    Warum ist Steuerplanung bei der Nachfolge so wichtig?

    Frühzeitige Steuerplanung schafft Klarheit über zulässige Gestaltungsspielräume. Die Wahl zwischen Asset Deal und Share Deal, die Nutzung von Freibeträgen und die richtige Strukturierung der Übergabe können wirtschaftlich erhebliche Unterschiede machen.

    Häufige Fragen

    Die Erbschaftsteuer hängt von der Steuerklasse und dem Wert ab. Kinder (Steuerklasse I): Freibetrag 400.000 €, danach 7–30 %. Ehepartner: Freibetrag 500.000 €. Geschwister/Fremde (Steuerklasse II/III): Freibetrag nur 20.000 €, Steuersätze 15–50 %. Für Betriebsvermögen gibt es Sonderregeln: 85 % Verschonung (Regelverschonung) oder 100 % (Optionsverschonung) — an Bedingungen geknüpft.

    Bei der Regelverschonung (85 % steuerfrei) muss das Unternehmen 5 Jahre fortgeführt werden (Behaltensfrist). Bedingungen: Die Lohnsumme darf nicht unter 400 % der Ausgangslohnsumme fallen (über 5 Jahre kumuliert), und das Unternehmen darf nicht veräußert werden. Bei der Optionsverschonung (100 %): 7 Jahre Behaltensfrist, 700 % Lohnsumme.

    Ja, erheblich. Durch jährliche Schenkungen bis zum Freibetrag (400.000 € pro Kind alle 10 Jahre) können Sie über Jahrzehnte steuerfrei übertragen. Beispiel: Ein Unternehmer mit 2 Kindern kann über 20 Jahre 1,6 Mio. € steuerfrei übertragen. Kombination mit Nießbrauch-Modellen ermöglicht noch höhere Übertragungen.

    Das hängt von Rechtsform, Beteiligungsstruktur, steuerlicher Historie und Kaufpreisbestandteilen ab. Bei Kapitalgesellschaften können besondere Regeln wie Teileinkünfteverfahren oder § 8b KStG relevant sein; beim Asset Deal sind andere Steuerfolgen zu prüfen. Die Strukturierung muss beide Seiten berücksichtigen.

    Ja, durch Leverage Buy-Out (LBO) Strukturen: Der Käufer finanziert den Kaufpreis teilweise mit Fremdkapital, dessen Zinsen steuerlich absetzbar sind. Für den Verkäufer: Gesellschafterdarlehen an die übernehmende Gesellschaft können steuerlich vorteilhaft sein. Achtung: Die Zinsschranke (§ 4h EStG) begrenzt den Zinsabzug bei hoher Verschuldung.

    Grundsatz: Jeder zahlt seine eigenen Steuern. Der Verkäufer zahlt: Einkommensteuer auf den Veräußerungsgewinn (oder Erbschaftsteuer bei Schenkung). Der Käufer zahlt: Grunderwerbsteuer (bei Immobilien im Betriebsvermögen), laufende Ertragsteuern nach Übernahme. Die Steuerstrukturierung des Deals bestimmt, wie hoch die jeweilige Last ist.

    Wichtige Prüffelder sind: (1) Rechtsformwahl. (2) Deal-Struktur — Asset Deal vs. Share Deal. (3) Timing — Freibeträge und Sperrfristen. (4) Holdingstruktur und Beteiligungsverhältnisse. (5) Umwandlungen und deren Fristen. Empfehlung: 2–3 Jahre vor dem Verkauf mit Steuer- und Rechtsberatung beginnen.

    So früh wie möglich — idealerweise 3–5 Jahre vor der Nachfolge. Achten Sie auf Erfahrung mit Unternehmensverkäufen, Umwandlungen und Nachfolgestrukturen, nicht nur mit Jahresabschlüssen.

    Wer wir sind

    Generation Tech Partners ist eine unternehmerisch geführte Beteiligungsgesellschaft für Unternehmensnachfolge im deutschen Mittelstand. Wir erwerben profitable B2B-Dienstleistungsunternehmen mit institutionellem Fondskapital und entwickeln sie langfristig operativ und durch KI weiter. Wir sind Käufer, kein M&A-Berater.

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